11. Mai 2026
Dieses Gefühl mein eigenes Buch in der Hand zu halten ist unbeschreiblich!
Es ist nochmal etwas ganz anderes, das Buch auf dem Bildschirm zu sehen, als es tatsächlich anfassen zu können. Es fühlt sich sehr gut an, das cremefarbene Papier ist angenehm und die Schrift hat eine tolle Größe. Das sind die ersten Dinge, die mir auffallen. Und auch mein Check, ob alle Ränder sitzen, wie sie sollen, fällt positiv aus.
Es ist einfach richtig toll geworden und als ich dann meiner Mama und meinem Mann die Danksagung zeige, freue ich mich riesig, dass sie sich so freuen. Davon wussten sie nämlich nichts.
Es gibt nur wenige Menschen, die ich in die Schreibphase einbezogen habe. Meine innere Psychologin hat herausgefunden, dass ich damals ein Scheitern für möglich gehalten habe und mich dann nicht zu vielen Leuten erklären wollte. Also habe ich die ersten 250 Seiten ganz alleine geschrieben, ohne dass jemand davon wusste. Das habe ich immer dann gemacht, wenn mein Mann arbeiten war. Während Corona hatte ich viel Zeit und mit Langeweile konnte ich nie besonders gut umgehen.
Als mir dann klar war, dass ich es dieses Mal zu Ende bringen würde und ein GANZES Buch schreiben würde, habe ich mich meinem Mann offenbart und auch meine Mama einbezogen und zu meiner Lektorin gemacht. Jemanden mein Manuskript lesen zu lassen, war eine echte Überwindung. Immerhin ist es, als wenn mir jemand in den Kopf sehen könnte!
Heute ist das unangenehme Gefühl der Unsicherheit verschwunden und ich freue mich einfach nur über jeden, der Mary Fast lesen möchte.
Eure Miriam


